the vicious wretch - politisch inkorrekt und abhängig

Meine Meinung zur Politik in Deutschland, Europa, der Welt.

Böse, inkorrekt, rassistisch, unmoralisch, diskriminierend, inhuman und alles was mir linke oder grüne Ideologen, Gutmenschen und kleine Kinder -die heute das Maß der Dinge sind- noch alles an den Kopf werfen mögen.

Sei ihnen vergönnt, I don't care! I don't give a damn!

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#240 19.12.2020 Nicht alle, die die Corona-Massnahmen hinterfragen, glauben auch an Verschwörungstheorien.
Warum ist in der Schweiz das Hinterfragen der Maßnahmen möglich und in Deutschland nicht?
Nachfolgend die Meinung einer Schweizer Kinderärztin. Sie ist ganz bestimmt keine Corona-Leugnerin oder Verschwörungstheoretikerin, sondern jemand ,der mit beiden Beinen im Leben steht.

…… Zu diesen Kritikern gehört Kathrin Meffert. Wie Elisabeth Bolliger fand sie die Einschränkungen im März nachvollziehbar, weil vieles unklar war, und wurde wenig später skeptisch. Doch Meffert hat einen anderen Hintergrund: Sie ist Kinderärztin in einer Gruppenpraxis. Die 51-Jährige hat eine Familie mit vier Kindern und ist sozial sehr aktiv. Im November hat sie im lokalen Wochenblatt einen offenen Brief mit kritischen Anmerkungen zur offiziellen Corona-Politik der Schweiz als Inserat publiziert. Prägend waren eigene Erfahrungen, die sie Ende Februar machte, wie sie erzählt.

«Vermutlich hatte ich Corona im Februar. Ich hatte drei Tage Halsweh. Der milde Verlauf bei mir und meiner Familie stand in Diskrepanz zu den Darstellungen in den Medien, die das Coronavirus als Killervirus präsentierten. Es gibt schwere Verläufe, aber ich kenne niemanden, der wegen einer Covid-19-Infektion ins Spital musste. Stutzig machten mich längst überholte Bilder in den Medien, die überfüllte Intensivstationen mit alten Geräten zeigten. Wenn solche Sachen nicht stimmen, welche Informationen stimmen dann wirklich? Die Panikmache und die falsche Berichterstattung in den Medien lassen mich zweifeln. Je länger, je mehr erhalte ich den Eindruck, es ist gewollt, dass die Menschen Angst haben, damit sie die Massnahmen besser befolgen.

Schon im April wurden die Risiko-Kategorien für Erwachsene deutlich eingeschränkt. Aber noch heute wissen die meisten nicht, dass ein dank Medikamenten normaler Blutdruck, ein Asthma und ein Diabetes kein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf darstellen. Sogar ein Alter über 65 Jahre ist per se kein Risikofaktor mehr. Diese Informationen werden der Bevölkerung bewusst nicht weitergegeben, damit sie ihre Angst behalten. Die entsprechende Liste ist schwierig zu finden.

In der Praxis und auch privat halte ich mich an die Schutzmassnahmen. In meiner Einschätzung schützen die Hygienemassnahmen und das Abstandhalten vor einer Ansteckung. Wer krank ist, soll selbstverständlich zu Hause bleiben. Für vulnerable Personen können Masken sinnvoll sein. Aber das generelle Maskentragen in der Öffentlichkeit beeinflusst den Verlauf der Pandemie nicht. Generell wissen wir viel zu wenig darüber, was die einzelnen Massnahmen bringen, und es wird auch nicht untersucht.

Im Alltag fühle ich mich extrem eingeschränkt durch die Corona-Massnahmen. Wir sind eine sehr aktive Familie, machen Fasnacht, engagieren uns in der Kirche. Es ist unglaublich, was alles nicht mehr möglich ist, vom Chor über die Basler Herbstmesse bis zum Santiglaus. Auch in der Schule und im Dorf sind alle Veranstaltungen abgesagt.

Ich bin zunehmend überzeugt davon, dass wir auf dem falschen Dampfer sind. Über 95 Prozent der Verläufe sind milde. Die Intensivstationen waren nie komplett voll, und zudem können die Kapazitäten noch aufgestockt werden. Ich würde mir wünschen, dass die Behörden eine Standortbestimmung machen. Obwohl das Virus weniger gefährlich ist als zunächst angenommen, machen Behörden weiter, als wäre es ein Killervirus. Die Politiker sollten sich weniger auf die Meinung von Experten stützen, die am Computer den Verlauf der Pandemie modellieren, sondern mehr mit Menschen wie uns Hausärzten sprechen, die direkt mit Patienten in Kontakt stehen. Ich habe den Eindruck, die Politiker versuchen, dank der Pandemie ihre Macht zu zementieren. Die Massnahmen sind nicht verhältnismässig. Schaden der Gesellschaft viel mehr, als sie nützen, und sollten deshalb sofort gestoppt werden. Der Schutz sollte sich auf die verletzlichen Personen beschränken, falls sie dies möchten.»…..

Der vollständige Bericht der NZZ ist hier .
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